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Moderne Radiochirurgie: Präzise, innovativ, menschlich

Unser Centrum zählt zu den führenden Einrichtungen für innovative Radiochirurgie.

Mit dem CyberKnife und ZAP-X bieten wir zwei hochpräzise radiochirurgische Tumorbehandlungen an, die mit einer Zielgenauigkeit von unter einem Millimeter durchgeführt werden. Ob Akustikusneurinome bzw. Vestibularisschwannome, Meningeome, Prostatakarzinome oder andere ausgewählte Indikationen – diese modernen Hochtechnologien ermöglichen eine effektive, schmerzfreie und schonende Therapie, die höchsten Komfort bietet.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile unserer Behandlungsmethoden – gemeinsam finden wir den besten Weg für Ihre Gesundheit und Lebensqualität.

Was ist moderne Radiochirurgie?

Die moderne Radiochirurgie ist eine hochpräzise Behandlungsmethode für gutartige (benigne) und bösartige (maligne) Tumoren – ganz ohne operativen Eingriff.

Dank innovativer bildgesteuerter Präzisionsrobotik, wie der CyberKnife- und ZAP-X-Technologie, werden hochenergetische Photonen mit extremer Genauigkeit auf das erkrankte Gewebe fokussiert, um den Tumor gezielt zu zerstören.

In vielen Fällen genügt bereits eine einzige Behandlungssitzung.

Das bedeutet für Sie: Maximale Präzision der Therapie, minimale Belastung und eine kurze Behandlungsdauer. Eine Rehabilitation ist nicht erforderlich.

Doch wie unterscheidet sich die radiochirurgische Therapie von einer herkömmlichen Bestrahlung? Welche Vorteile hat das für Sie? Und für welche Erkrankungen eignet sich die Radiochirurgie? Hier erfahren Sie es.

Gamma Knife, CyberKnife & ZAP-X: Meilensteine der Radiochirurgie

Die moderne Radiochirurgie geht auf den schwedischen Neurochirurgen Lars Leksell zurück, der am 2. November 1967 erstmalig das sogenannte Gamma Knife in Betrieb nahm. In Deutschland wurde die Behandlung mit dem Leksell Gamma Knife 1994 in München etabliert. Hier erfolgte im Jahr 2005 auch die Einführung des ersten deutschen, robotergeführten CyberKnife-Systems für hochpräzise Tumortherapien in nahezu allen Körperregionen.

ZAP-X: Die neueste Innovation

2021 gehörten wir mit dem ERCM weltweit zu den ersten Anbietern, die zudem das Roboterbehandlungssystem ZAP-X in Betrieb genommen haben – ein bahnbrechendes Verfahren speziell für Hirntumoren sowie Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich.

Ein Vergleich: Während ein chirurgischer Eingriff bei einem Hirntumor oft 5 Stunden dauert, kann eine ZAP-X-Therapie teils in ca. 15 Minuten abgeschlossen sein.

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Definition: Radiochirurgie

Die moderne Radiochirurgie ist eine hochentwickelte Photonenbehandlung, die in ausgewählten Fällen eine sichere und schonende Alternative zur Operation oder konventionellen Strahlentherapie darstellt. Sowohl gutartige Neubildungen als auch verschiedene Krebserkrankungen können mit dieser Methode gezielt behandelt werden.

Überdurchschnittliche Behandlungserfolge:

Ist eine CyberKnife- oder ZAP-X-Therapie für Ihre Diagnose geeignet, liegen die Erfolgsraten in den meisten Fällen bei 90% und mehr.

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CyberKnife

Präzise Tumortherapie gut- und bösartiger Neubildungen in allen Körperregionen.

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ZAP-X

Präzise Tumortherapie speziell für Behandlungen im Kopf-Hals-Bereich.

Vorteile der Radiochirurgie

Kann ein Tumor mit der CyberKnife- oder ZAP-X-Therapie radiochirurgisch behandelt werden, bietet das für Patientinnen und Patienten zahlreiche Vorteile:

Unterschied der Radiochirurgie zur herkömmlichen Bestrahlung

Die sehr präzise radiochirurgische Behandlung ist nicht mit einer herkömmlichen Strahlentherapie zu verwechseln.

Während konventionelle Strahlentherapien über bis zu 40 Sitzungen mit niedrigen Dosen durchgeführt werden, nutzt die CyberKnife- und ZAP-X-Technologie eine hochdosierte, extrem präzise Tumortherapie: Die radiochirurgische Behandlung kann mit äußerster Genauigkeit auf den Tumor begrenzt – umliegendes gesundes Gewebe maximal geschont werden.

Diese Präzision ist in der konventionellen Strahlentherapie nicht möglich. Im Gegensatz zur Radiochirurgie ist daher eine Mehrbelastung von gesundem Gewebe bei herkömmlichen Bestrahlungen unumgänglich.

Mögliche Einsatzgebiete

Ursprünglich für die Behandlung von gutartigen Hirntumoren sowie Hirnmetastasen entwickelt, kann die moderne Radiochirurgie heute für eine Vielzahl gutartiger und bösartiger Tumoren im gesamten Körper eingesetzt werden.

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Häufige Fragen zur modernen Radiochirurgie

Die radiochirurgische Therapie basiert auf einer Kombination aus digitaler Bildgebung und Präzisionsrobotik. Während der Behandlung werden Ihre Körperbewegungen durch ein intelligentes Bildortungssystem erkannt. Positionen werden kontinuierlich neu berechnet und durch den Roboter ausgeglichen. Bei atembeweglichen Tumoren nimmt z. B. eine 3D-Kamera zusätzlich die äußere Atmung auf, um die Behandlungsdosis dynamisch dem Ziel nachzuführen – der Roboter „atmet“ mit.  Während der Behandlung rotiert die Therapieeinheit um den Patienten – typisch sind 100 bis 150 verschiedene Einfallrichtungen (aus 1.800 möglichen) pro Sitzung. Auf diese Weise trifft die Behandlungsdosis – aus den verschiedenen Richtungen gebündelt – zielgenau auf das erkrankte Gewebe.  Eintreffende Energie kreuzt sich dort so, dass eine den Tumor zerstörende Therapiedosis erreicht wird. Durch die hochenergetische Präzisionsbehandlung werden die Tumorzellen in Ihrem Erbgut (DNA) beschädigt und biologisch ausgeschaltet. Auf diese Weise an der Zellteilung gehindert, können sich erkrankte Zellen nicht weiter vermehren. Auch die Blutversorgung des Tumorgewebes wird unterbunden – der Tumor stirbt ab. In einem Zeitraum von wenigen Wochen bis Monate bildet er sich zurück.

Radiochirurgische Behandlungen mit der CyberKnife- und ZAP-X-Therapie stellen insgesamt sichere und besonders schonende Verfahren dar. Submillimetergenau wird die Behandlungsdosis äußerst präzise an das Zielvolumen angepasst.   Das bedeutet: Die Behandlung trifft stets exakt nur den Tumor – das umliegende gesunde Gewebe wird maximal geschont. Die technische Präzision und Sicherheit unserer radiochirurgischen Systeme im ERCM München wird täglich von spezialisierten Medizinphysikern geprüft.

Gegenüber perkutanen, invasiven Verfahren hat eine radiochirurgische Therapie den großen Vorteil, dass es sich um eine nicht invasive Methode handelt – die Körperoberfläche also für eine erfolgreiche Therapie nicht geschädigt werden muss.  Vor Behandlung einiger atemverschieblicher oder beweglicher Organe (z. B. Lunge, Prostata) kann es erforderlich sein, dass zur Markierung des Tumors Goldmarker minimal invasiv unter örtlicher Betäubung in das erkrankte Gewebe gesetzt werden. Die implantierten Marker dienen der genauen Zielführung während der Therapie (Fiducial Tracking).
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